Tinnitus und M. Menière

Tinnitus ist ein weit verbreitetes Symptom. Entweder nach einem akuten Ereignis (Stress, Hörsturz, Knalltrauma) oder schleichend aufgetreten lässt sich Tinnitus oft schlecht behandeln. In einigen Fällen ist der Tinnitus vergesellschaftet mit  bzw. Teil einer Erkrankung des Innenohres, des Morbus Menère.

Von Morbus Menière spricht man, wenn Tinnitus, Drehschwindel und einseitiger Hörverlust vorliegen. Die Diagnose wird vom Hals-Nasen-Ohrenarzt gestellt. Da der äußere Gehörgang und das Kiefergelenk in unmittelbarer anatomischer Nachbarschaft liegen, vermutet man auch eine Beeinflussungs-Möglichkeit des Innenohres durch das Kiefergelenk bzw. durch den Zusammenbiss der Zähne.

Mit Therapielasern im sichtbaren und unsichtbaren Wellenlängen-Bereich können  in etlichen Fällen auch lange bestehende Tinnitus Beschwerden bzw. Morbus Menière- Beschwerden nach einer Serie von Therapiesitzungen deutlich gelindert werden. Wärmegefühl im Ohr und das Verschwinden vom "Wattegefühl" im betroffenen Ohr sind sichere Zeichen für die Wirksamkeit der Lasertherapie. Voraussetzung ist auch hier, dass Störfaktoren durch einen ungleichmäßigen Biss zuvor behandelt bzw. ausgeschlossen werden.

Therapielaser führen den geschädigten Geweben und Organen photochemisch Energie auf Zellebene zu,  regen Blut- und Lymphzirkulation an fördern,  die Prostaglandin und Endorphin Ausschüttung wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd, stärken das Immunsystem lokal helfen bei der Regeneration und Heilung.